PraxisLogo Manuelle Therapien

Massagen

Massage ist die Bewegung von Weichteilgewebe unter Einsatz der Hände oder besonderer Hilfsmittel.

Es gibt verschiedene Massagetechniken, die durch einzelne Techniken, Griffe und Striche ausgeführt werden und auf das jeweils vorliegende Symptom ausgerichtet sind.

Massagen werden eingesetzt

  • zum Aufwärmen vor der Belastung, z.B. im Hundesport
  • nach der Belastung, um Verspannungen vorzubeugen
  • zur allgemeinen oder lokalen Entspannung
  • Steigerung des psychischen und physischen Wohlbefindens und der Vitalität
  • Muskel-, Gelenk- oder Weichteilödemen
  • Muskelspasmen, -rupturen und -kontusionen
  • in Frakturnähe zur Vermeidung von Folgeschäden

 

Lymphdrainage

Neben den Blutgefäßen durchzieht das Lymphgefäßsystem als weit verzweigtes Netz den Körper. Der Inhalt der Röhren ist Lymphe, eine Flüssigkeit, die aus dem Körper stammt.

Die Lymphe durchläuft bestimmte Filterstationen - die Lymphknoten - und wird dann wieder dem Blut zugeführt. Befinden sich krankmachende Keime in dieser Lymphe, so können diese in den Lymphknoten ausgefiltert werden und führen hier zu Reaktionen, die als Vergrößerung der Lymphknoten sichtbar werden.

Eine Lymphdrainage wird angewendet, wenn die Lymphbahnen gestaut sind und die Lymphe nicht mehr ungehindert abfließen kann. Dies äußert sich häufig durch geschwollene Gliedmaßen oder sonst unübliche Verdickungen.

Durch gezielte Handgriffe wird der Fluss wieder angeregt, Stauungen gelöst und der Abflussweg frei gemacht.

Die Lymphdrainage findet oft Einsatz

  • nach Unfällen
  • nach Operationen
  • bei Verstauchungen
  • bei Krebserkrankungen usw.

 

Bewegungstherapie

In der Humanmedizin ist Physiotherapie nach Operationen oder bei Erkrankungen des Bewegungsapparates heut zu tage gar nicht mehr wegzudenken.

Auch in der Veterinärmedizin wird inzwischen viel Wert auf eine optimale Rehabilitation gelegt.

Ziel der passiven Bewegungstherapie ist es, die aktive Beweglichkeit eines Gelenks zu erhalten oder zu verbessern. Dazu bewegt der Tier-Physiotherapeut das Gelenk soweit es für das Tier schmerzfrei möglich ist, indem er es beugt und streckt. Er achtet darauf, dass das Tier während der gesamten Behandlung keine Schmerzen hat. Im Anschluss daran dehnt er das umliegende Gewebe. Allerdings kann die passive Bewegungstherapie die aktive (also vom Tier selbst durchgeführte) Bewegung nicht ersetzen und nicht verhindern, dass sich die Muskulatur abbaut.

Die aktive Bewegungstherapie basiert darauf, das Tier dazu zu bringen, bestimmte Bewegungen selbstständig auszuführen und damit bestimmte Muskeln gezielt zu trainieren oder ein bestimmtes Gelenk zu bewegen. Zu Beginn führt der Therapeut oder der Tierbesitzer die Bewegung in einer so genannten aktiv-assistierten Bewegungstherapie. Dadurch lernt das Tier den Bewegungsablauf kennen, sodass es ihn nach kurzer Zeit auch alleine ausführt. Die Bewegungstherapie kann durch verschiedene Hilfsmittel unterstützt werden, z. B. mit  Thera-Bändern oder Gewichten.

Der Schwerpunkt der zu behandelnden Bereiche liegt in der Veterinärmedizin vorwiegend auf orthopädischen, traumatologischen und neurologischen Erkrankungen (z.B. Bandscheibenvorfälle, Verstauchungen oder Lähmungen).

Folgende Ziele verfolgt eine ganzheitliche physiotherapeutische Behandlung beim Tier:

  • Verbesserung der Beweglichkeit
  • Schmerzlinderung (und dadurch geringere medikamentöse Behandlungen)
  • Muskelaufbautraining (z.B. vor und nach Operationen, bei chronischen Bewegungsstörungen)
  • Konditionstraining (z.B. zur Leistungssteigerung bei Sport- und Arbeitshunden)
  • Verkürzung der Rehabilitationsphase
  • Verbesserung degenerativer (chronischer) Beschwerden (z.B. hervorgerufen durch den natürlichen Alterungsprozess)

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