Problemhunde

So genannte Problemhunde sind Hunde, die ihren Besitzern das Leben schwer machen, oder kurz gesagt:

Der Hund macht was er will!

z. B. hört nicht, will nicht Auto fahren, zieht trotz Bemühungen an der Leine, läuft weg, zerstört Wohnungsinventar ...

Die meisten Probleme mit dem Hund beruhen auf einem Verständigungsproblem zwischen dem Hund und seinem Menschen. Der Grund kann eine inkonsequente Grunderziehung sein, aber auch Veränderungen im Lebensumfeld wie z. B. ein Umzug, Kind, neuer Lebenspartner, weiteres Haustier kommt dazu, und und und - die Liste mit den Gründen für die Entstehung der Baustellen kann lang werden.

Manchmal liegt es dennoch am Hund, weil er vielleicht ein besonders wesensfester Vertreter seiner Art ist, der seinem Menschen einfach auf der Nase herum steigen möchte. Natürlich dürfen auch gewisse rassespezifische Charakteren nicht vergessen werden, z. B. Terrier, bestimmte Hütehunde usw.

Die Arbeit mit den sog. Problemhunden ist sehr viel aufwendiger als mit Hunden, die noch keine Baustellen haben, weil sie mit Ihrem(unerwünschten) Verhalten bereits Erfolgserlebnisse hatten (z. B. nicht ins Auto einsteigen zu müssen - er wird dann alternativ gehoben oder bleibt gleich zu hause, allgemeines Ungehorsam wurde nicht durch Konsequenz oder korrektes Lenken umgestellt, aggressives Verhalten wurde als Beruhigung mit Streicheln belohnt, Stress beim Tierarztbesuch, will nicht auf den Behandlungstisch und wird dann auf dem Boden oder sogar vor der Türe behandelt usw.).

Auffällige und aggressive Hunde

Hunde, die durch besonders negatives Verhalten in der Öffentlichkeit aufgefallen sind, möglicherweise bereits amtliche Auflagen erhalten haben oder Hunde, die kurz davor stehen (z. B. Hunde, die Menschen oder Tiere gebissen haben), müssen gemeinsam mit Ihren Menschen ein besonders intensives Training absolvieren, um zukünftig positiv in der Umwelt aufzutreten.

Zu so genanntem Fehlverhalten bzw. Verhaltensauffälligkeiten kann es kommen, wenn die Grunderziehung des Hundes nicht korrekt gestaltet wurde oder eine konsequente Führung des Hundes bisher ausgeblieben ist und er durch Erfolgserlebnisse (z. B. bedrohen, beißen usw.) seine eigenen Ziele verfolgt.

Die Sozialisierungsarbeit mit auffälligen/aggressiven Hunden ist weitaus aufwendiger als bei unauffälligen Hunden, besonders dann, wenn der Hund bereits ein Wiederholungstäter ist. Möglicherweise haben Sie bereits amtl. Auflagen (Leinen- und Maulkorbpflicht) erhalten und müssen Ihren Hund zum Wesenstest vorstellen.

aggressiver Hund1

Was wir für Sie tun können:

In einem ausführlichen Beratungsgespräch findet eine intensive Analyse der vorliegenden Baustellen (ausführliches Gespräch und Beobachten des Hundes in seinem Verhalten) statt, aufgrund dessen wir für Sie und Ihren Hund einen individuellen Trainingsplan  erstellen, den wir in der ersten Trainingsstunde mit Ihnen besprechen.

Im Training zeigen wir Ihnen, wie Sie das von Ihnen gewünschte Verhalten Ihres Hundes durch konsequentes Umstellen mit Motivation erarbeiten und festigen. Gleichzeitig vermitteln wir Ihnen Sachkunde rund um die verantwortungsvolle Hundehaltung.

Selbstverständlich begleiten wir Sie auch im Rahmen der Trainingsstunden zu den Orten, an denen besondere Problematiken auftreten, wie z. B. zum Tierarzt, damit die Behandlungen zukünftig entspannt und stressfrei durchgeführt werden können.

Auch bei Behörderngesprächen und/oder einem Wesenstest stehen wir an Ihrer Seite.

Für Hunde, die gerne auf die Jagd gehen, bieten wie ein spezielles Anti-Jagd-Training, für Hunde, die vermehrtes Angstverhalten zeigen, empfehlen wir unseren Kurs für Tierheimhunde!

Für diesen Kurs anfallende Kosten finden Sie hier

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