Ausleitung / Entgiftung

Gesundheit ist unter anderem von der Belastung des Organismus mit Schad- und Giftstoffen abhängig, die auch unsere Hunde täglich aufnehmen – mit der Luft (u.a. Wohngifte, Autoabgase), mit dem Futter (u.a. Spritzmittel, ungeeignetes Futter), durch Kontakte (u. a. Industrie- u. Baumaterialien, Spritzmittel, Waschmittel) und Medikamente (u.a. auch chem. Wurmkuren, Impfungen, Antibiotikum, Kortison).

Die Folgen dieser Belastung sind je nach Zustand des Organismus und der vorhandenen Entgiftungsfähigkeit erheblich, sie reichen von Allergien über verschiedene chron. Erkrankungen der inneren Organe, Tumorerkrankungen, Hauterkrankungen bis hin einem defekten Immunsystem und zum körperlichen Verfall.

Die Hauptausscheidung der Schadstoffe findet über den Darm statt, weiter auch über Leber, Niere und Haut.

Ausleitung

Symptome können sein:

  • Lustlosigkeit
  • Müdigkeit
  • verweigerter Gehorsam
  • Futterverweigerung
  • Hautjucken (kratzt sich an Fell und Ohren)
  • Hautausschläge
  • Bewegungseinschränkungen

Blutwerte von Organprofilen müssen dabei nicht einmal besondere Befunde liefern.

Am besten ist es, wenn es gar nicht erst so weit kommt.

Deshalb ist es sinnvoll, eher sogar wichtig, richtige und regelmäßige Vorsorge zu betreiben, um den Organismus von belastenden Schadstoffen zu befreien, damit diese keine Schäden verursachen! Das beginnt mit sorgfältiger Futterwahl, Vermeidung von belastenden Giftstoffen ohne Notwendigkeit (z.B. Wurmkur, mit und ohne Würmer. Nach jeder chem. Wurmkur braucht der Darm ohne Hilfe mittels einer Reinigung und Sanierung 5 – 7 Monate, bis er sich wieder vollständig erholt hat. Umso fataler sind quartalsweise wiederholte Wurmkuren als Prophylaxe die es bei Würmern sowieso nicht gibt, weil der Darm so nie zur Ruhe kommt und regenerieren kann.) und dehnt sich nach dem Einsatz verschiedener Medikamente, u, a, Wurmkuren, Impfungen, Antibiotikum oder Kortison aus.

 

Für eine Therapie mit naturheilkundlichen Mitteln ist es deshalb sehr wichtig, dass Darm, Leber und Nieren

„sauber“ und „funktionierend“ sind, damit eine volle und erfolgreiche Wirkung erzielt werden kann.

 

Der Darm – hier liegt die hauptsächliche Gesundheit

Nähr- und Vitalstoffe werden über den Darm aus den zugeführten Nahrungsmitteln absorbiert und mithilfe von diversen Hilfsstoffen an die entsprechenden Stellen im Organismus transportiert. Das ist nur möglich, wenn die Darmschleimhaut gesund und intakt ist.

Aus diesem Grund empfiehlt es sich, regelmäßige Darmreinigungen und bei Bedarf eine Darmsanierungen durchzuführen. Diese ist auch notwendig, wenn eine Ausleitung bzw. Entgiftung geplant ist. Beides wird generell getrennt voneinander durchgeführt.

 

Darmreinigung

Die Darmreinigung steht am Anfang einer jeden Darmsanierung. Dabei werden unterschiedliche Ablagerungen im Darm gelöst und sämtliche Giftstoffe ausgeschwemmt. Durch die umfangreiche Reinigung des Darmes kann die äußerst empfindliche Darmschleimhaut sämtliche Nährstoffe wieder besser aufnehmen.

Für die Darmreinigung eignet sich vor allem eine Kur, die den Darm komplett säubert.

 

Darmsanierung

Während die Darmreinigung die Entgiftung des Dickdarms ist, versteht man unter der Darmsanierung den Wiederaufbau der guten und gesunden Darmflora. Hierfür kommen meist Stoffe zum Einsatz, die sich positiv auf die gesamte Darmflora auswirken. Dazu kommen einige Vitamine, natürliche Mineralstoffe und vor allem auch Mikroorganismen infrage. Vom einfachen Hausmittel bis hin zum im Handel erhältlichen Präparat werden die meisten Mittel einfach unter das Futter gemischt. Um das normale Gleichgewicht des Darmmilieus wieder herzustellen, empfiehlt sich zur Unterstützung die Gabe von homöopathischen Mitteln, Schüssler Salzen oder auch Bachblüten. Das ist besonders nach der Gabe von Antibiotika, Cortison oder anderen chemischen Mitteln wichtig, damit die Darmflora wieder ausgeglichen wird und das Immunsystem richtig funktionieren kann.

Vorteile der Darmsanierung:

  • Verdauungsbeschwerden werden behoben.
  • Die Nährstoff- und Vitalstoffresorption verbessert sich, Vitalstoffmängel werden unwahrscheinlicher.
  • Die Darmflora wird reguliert. Schon allein dieser Aspekt verbessert Ihre Gesundheit enorm.
  • Das Immunsystem – das zu 80 Prozent im Darm lokalisiert ist – wird gestärkt.
  • Die Darmschleimhaut wird gepflegt oder kann sich, falls sie beschädigt war, wieder regenerieren. Eine beschädigte Darmschleimhaut kann zu vielen Krankheiten führen inkl. Autoimmunerkrankungen und Allergien.

Eine Darmsanierung dauert ca. 4 bis 8 Wochen.

 

Ausleitung / Entgiftung

Hier werden Darm, Leber und Nieren angesprochen und von Schadstoffen befreit. Besonders Darm und Leber stehen in engem Zusammenhang, die Nieren folglich durch die Ausscheidung der gelösten Stoffe.

  • Was der Darm nicht ausscheidet, muss die Leber ausscheiden!
  • Was die Leber nicht ausscheidet, muss die Niere ausscheiden!
  • Was die Niere nicht ausscheidet, muss die Haut ausscheiden!

Wird der Darm regelmäßig gereinigt und entgiftet, entlastet dies die Leber, weil jetzt nur hochwertige Nähr- und Vitalstoffe ins Blut und zur Leber gelangen, aber keine oder kaum toxische Stoffe, die mühsam entgiftet werden müssen.

Die Leber ist mit sehr großem Anteil an der Blutversorgung und dessen „Reinheit“ beteiligt, denn auch im Blut sind Stoffe eingelagert, die den Organismus schädigen. Sie sorgt also für sauberes, frisches Blut. Zusätzlich sorgt die Leber für die Regulation der Blutfett- und Blutzuckerwerte, auch speichert sie Blut für den Notfall. Die Gesundheit der Bauchspeicheldrüse hängt ebenso vom Zustand und Leistungsfähigkeit der Leber ab, denn wenn die Leber entkräftet ist und nicht mehr richtig entgiften kann, dann wird die Bauchspeicheldrüse von freien Radikalen überschwemmt, die dort massive Schäden anrichten können. Die Bauchspeicheldrüse kann sich entzünden oder es kann sich ein Diabetes entwickeln.

 

Eine Ausleitung / Entgiftung kann mit naturheilkundlichen Mitteln hervorragend unterstützt werden, denn dieser „Reinigungsvorgang“ verlangt dem Körper sehr viel Energie ab. Mögliche Nebenerscheinungen können sein:

  • der Hund wirkt müde und schlapp,
  • verstärkter Haarausfall
  • Schuppenbildung
  • Trockene Haut
  • Juckreiz
  • Ekzeme
  • Ausschlag
  • Ohrenentzündung (viele Hunde entgiften auch über die Ohren)

Die aufgezeigten Symptome sind positiv zu betrachten, denn sie zeigen die Wirkung der Ausleitung deutlich an. Sie müssen unterstützt werden, sollten jedoch nicht unterdrückt werden.

 

Eine Ausleitung / Entgiftung sollte je nach Belastung ein- bis zweimal im Jahr durchgeführt werden. Sie dauert mehrere Wochen, wobei nach 4 – 6 Wochen eine Pause von 2 – 4 Wochen, je nach Verfassung des Hundes, eingelegt werden sollte, um den Körper wieder aufzubauen und zu stärken.

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