Bewegungsapparat

Der Bewegungsapparat setzt sich aus Muskeln, Bändern, Sehnen, Gelenken und nicht zuletzt aus dem Skelett zusammen. Er macht es möglich, dass sich ein Hund aufrecht halten und (fort)bewegen kann. Zusammen mit den Nerven ist der Bewegungsapparat ein komplexes System.

Skelett
Gelenk

Als Ursachen für diese Störungen (Erkrankungen) kommen verschiedene Ursachen in Frage:

  • Bewegungsmangel
  • unpassende Ernährung (v. a. während des Wachstums, z. B. Calciumüberschuss)
  • Übergewicht
  • Rassedispositionen (z. B. Dackel u. Bassets – Diskopathien (Bandscheibenvorfälle), schnellwüchsige, große Rassen wie Schäferhund u. Rottweiler – Hüftgelenksdysplasie (HD), Golden Retriever u. Labrador Retriever – Bindegewebsschwäche)
  • weitere Zivilisationskrankheiten
  • Unfälle

Hält die Erkrankung über einen Zeitraum von nur wenigen Wochen an, wird sie bereits chronisch und bleibende Schäden können die Folge sein. Vor allem an Gelenken und Bändern kommt es zu Funktionsstörungen, die meist mit Schmerzen verbunden sind.

Erkennen kann man einen Schaden am Bewegungsapparat oft spät, weil die meisten Hunde ein hervorragendes Talent besitzen, Schmerzen nicht zu zeigen. .

Kommt es zu Störungen in diesem System, hat der Hund Schmerzen und ist meist in seiner Bewegung eingeschränkt.

Dass etwas nicht in Ordnung ist, äußert sich gerne durch:

  • Schwierigkeiten beim Aufstehen / Treppensteigen / Springen
  • vermehrtes Belecken / Beknabbern an einer Körperstelle
  • Empfindlichkeit bei der Berührung des Rückens oder der Gliedmaßen
  • Veränderungen im Verhalten, plötzliche Aggression
  • Teilnahmslosigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • äußerlich sichtbare Rötung, Wärme, Schwellung

Am Anfang einer jeden Therapie, egal, ob beim Tierheilpraktiker oder Tierarzt, steht eine gründliche Diagnose, die oft nur mit Hilfe von Röntgen-, MRT- oder CT Aufnahmen durchgeführt werden kann, denn nur wenn man die Ursache der Problematik kennt, kann etwas dagegen unternommen werden.

 

Neben Physiotherapien ist die Naturheilkunde durchaus in der Lage, das Geschehen mit auf DEN HUND abgestimmten Verfahren positiv zu unterstützen, schwere Medikamente aus der Schulmedizin können dabei häufig reduziert bis vollständig gegen Alternativen ausgetauscht werden.

 

Dies geschieht in unserer Praxis durch

  • Akupunktur oder Akupressur
  • Ernährungsanpassung

und der Anwendung von Naturheilpräparaten, u. a. aus der

  • Phytotherapie
  • Antihomotoxischen Therapie
  • Homöopathie
  • Biomolekularen Therapie

 

Welche Methode für Ihren Hund die Beste ist, besprechen wir gerne in einem persönlichen Termin mit Ihnen!

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